Jahresstatistik 2009 der Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Kreises Paderborn

Im Jahre 2009 wurden in der Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Kreises Paderborn 97.763 Notrufe über die bundeseinheitliche Notrufnummer 112 entgegengenommen und bearbeitet. Zusätzlich sind zu den Notrufen über die einheitliche Rufnummer 19222 für den Krankentransport 7.072 Anforderungen eines Krankentransportwagen erfolgt.
Bedingt durch den Wegfall der missbräuchlichen Handynotrufe ohne GSM-Karte ging die Gesamtzahl der Notrufe zurück.
Die 79.763 Notrufe teilen sich auf in 41.679 Festnetz-Notrufe und 38.084 Handy-Notrufe. In der Zeit 01.01. – 30.06.2009 sind noch 13.448 Handynotrufe ohne GSM-Karte aufgelaufen.
Diese 79.763 Notrufe ergaben 61.021 Einsatztätigkeiten der Leitstelle.
Im Einzelnen waren das folgende Alarmierungen und Maßnahmen:
1.438 Brand- und 1.434 Hilfeleistungseinsätze. Daraus resultierten 17.270 Fahrzeugalarmierungen der Feuerwehren. Von diesen Einsätzen entfielen 659 Brand- und 801 Hilfeleistungseinsätze auf die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Paderborn.
Wie bereits in den vergangenen Jahren, so sind auch im Jahre 2009 die Einsatzzahlen erneut gestiegen, besonders im Bereich der Notfallrettung (Rettungswagen und Notarzteinsätze).
Die Rettungswagen (RTW) rückten 19.882 mal aus. Das ist eine Steigerung gegenüber 2008 um 8%. Bei 10.354 Notfällen wurde ein Notarzt zum RTW alarmiert. Darin enthalten sind 76 Einsätze mit Notarzt vom Rettungshubschrauber. Die Steigerung der Notarzteinsätze gegenüber dem Jahr 2008 beträgt 7%.
Die Krankentransport-Einsätze sind mit 12.542 gegenüber dem Jahr 2008 nur leicht gestiegen.
Zur Kreispolizeibehörde, zur Bundesautobahnpolizei und zu den Nachbarleitstellen Gütersloh, Hochsauerland, Höxter, Lippe und Soest wurden 8.185 Notrufe zuständigkeitshalber weitergeleitet.

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